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2 Jahre Rhönmomente - Wie alles begann...


Zwei Jahre die es in sich hatten...
Seit Oktober 2020 gibt es Rhönmomente jetzt schon 2 Jahre!
Genau am 1 Oktober 2018 haben wir unsere Idee „Rhönmomente“ veröffentlicht. Bei dem „Weisbacher Oktoberfest“ - eines der schönsten Feste in der Rhön liefen wir am Sonntag vor mehreren tausend Menschen mit unseren 7 Alpakas bei dem Festzug mit. 
Man kann sich vorstellen - Die Aufregung war groß! 
Doch zunächst erstmal: Wie kommt man auf sowas? Wie zur Hölle kommen 2 Brüder darauf sich 7 Alpakas zu halten?
Naja dann mal aufgepasst:
Wie ihr wisst sind wir (Maggi & Flo) 2 Brüder vom Land. Als kleine Jungs hatten wir unseren Großeltern bei ihrer täglichen landwirtschaftlichen Arbeit unterstützt. Ein paar Kühe, Hühner, 3-4 Schweine und im Sommer ein paar Pensionspferde. Mit dem Opa sind wir dann immer Bulldog, Traktor, Trecker etc. gefahren, und durften schon im frühen Alter schon mal probieren wie man sich fühlt so ein Gerät zu fahren. Ok zugegeben - die Beine waren wirklich noch etwas zu kurz um die Kupplung zu treten...  😉 
Im Sommer durften wir auf der Hochrhön Heu machen, und es machte uns  einfach unfassbar viel Spaß auf der Rhön mit dem Bulldog zu Mähen, Heu zu wenden und die Heuballen dann nach Hause zu fahren. - Warum? Naja man muss sich vorstellen die Aussicht ist einfach herrlich! Und der Geruch dazu? Wer kennt den Geruch von frisch gemähten Gras? Genau Hmmm Lecker! Und dann sollte man sich die unzähligen leckeren frisch duftende Kräuter dazu mal in seiner Nase vorstellen! Dieser Moment ist mit nichts vergleichbar! Man steht in Mitten seiner Wiese,  die Rhönluft weht das leichte Heu auf, man schaut in die Ferne und da ist es - Ein Glücksgefühl das trotz der Arbeit unbezahlbar ist!
Durch unsere Liebe zur Rhön haben wir dann im jungen Alter viel draußen in der Natur unternommen, sind mit den Mofas umher gefahren, und haben Baumhäuser gebaut. So auch unser Baumhaus auf der damaligen Koppel unseres Ur-Großvaters, welcher schon früher jeden Tag an diesen Ort gelaufen ist und dort einfach 1-2 Stunden mit seiner Frau die Aussicht genoss. 
Diese Art ist scheinbar auf uns über geschwappt und wir begannen auf dem „Berg“ ein kleines Baumhaus zu bauen. Jeden Tag nach der Schule bzw. Ausbildung sind wir dort hin gefahren, - haben heimlich den Traktor unserer Großeltern -"ausgeborgt" und das geliebte Holz unseres Opas zweckentfremdet und alles zusammengehämmert was uns zwischen die Finger kam. 
Nach 2 Jahren Arbeit und abertausenden krummen Näglen hatten wir es dann fertig - das Baumhaus... Es war das Ziel jedes Arbeitstages uns dort - wenigstens für 5 Minuten - kurz hinzusetzen und unser Feierabend bei der einmaligen Aussicht zu genießen.
Irgendwann saßen wir dann da haben in die Ferne geschaut und das Bier schmeckte an diesem Abend mal wieder besonders gut… Nach ein paar Bier philosophierten wir über das Leben und sprachen darüber wie "geil" es wäre frühs aufzustehen und einfach das zu machen auf was man Lust hat.  Eine schöne Vorstellung...  Doch wie sollte man so etwas finden? Wie weiß man denn was einen sein ganzes Leben Spaß macht? Flo scherzte dann herum und sagte „Naja dann kaufen wir uns halt einfach ein paar Alpakas - so wie die aussehen muss man einfach Spaß haben und wenigstens ein Lächeln ins Gesicht gezaubert bekommen“ 
Wir lachten, machten uns darüber lustig und stellten uns dann vor wie es jetzt wäre wenn vor uns Alpakas den Berg abgrasen würden…  Am nächsten Tag machte sich ein bisher unbekanntes Gefühl in uns bemerkbar. Neben leichten Kopfschmerzen - ok dieses Gefühl kannten wir schon - war da irgendwie etwas Aufregung da. Der Gedanke mit den Alpakas ließ uns nicht los. Aber wie sollten wir das anstellen? Alleine von Alpakas kann man bestimmt nicht leben. Und vor allem was werden unsere Eltern dazu sagen? Schließlich waren wir zu diesem Zeitpunkt 17 & 21 Jahre. Doch mit jedem Gedanken an diese spontane Idee erhöhte sich gleichzeitig unser Puls...
Also suchten wir einfach mal Im Internet nach Alpakas…
Und Zack - als wäre es geplant gewesen, bot zufällig eine Person aus dem Nachbardorf 7 Alpakas zum Kauf an. Wow - DAS KANN KEIN ZUFALL SEIN! Wir riefen gleich dort an, und schauten uns die Tiere an. - Zuvor hatten wir noch nie Alpakas aus nächster Nähe gesehen. Nur auf Bildern im Internet. Wir kamen an, es regnete, die Tiere waren patschnass und sahen uns mit ihren rieeeßigen Kulleraugen an. Das ist es! Wir müssen das machen! Wir brauchen Alpakas!
Also gut, dann haben wir uns erstmal angefangen zu informieren was Alpakas überhaupt für Haltevorraussetzungen brauchen. Zaun, Futter, Unterstand etc. Wenn wir was machen dann machen wir das schon richtig. Wenn wir was anpacken dann aber so dass es geil ist! Dann besuchten wir 2 Züchter, unterhielten uns mit ihnen und entschlossen uns dann die 7 Tiere zu kaufen. - COOL!
Voller Begeisterung erzählten wir unseren Eltern und Großeltern von der Idee. Voller Euphorie schwärmten wir wie cool Alpakas sind und dass wir die Tiere auf der Koppel unter unserem Baumhaus halten werden. Andere Alpakahalter wandern sogar mit Alpakas an der Leine! Das wäre doch mega oder? Wir bieten in der Rhön Alpakawanderungen an!
Und dann die Reaktion: Wir wurden mit riesigen Augen angeschaut, das Stirnrunzeln und die Schockstarre war so stark, dass wir erst dachten wir hätten irgendwas schlimmes verbrochen. Unsere Großeltern antworten nur so: Alpa - WAS? Was für Zeug? 
Es war nicht einfach die Familie zu überzeugen. „Ihr habt doch einen sicheren Job“ „Euch ist bewusst das das Tiere sind? - Da muss man sich jeden Tag darum kümmern“ „Das ist nur eine Jugendspinnerei“ „Mach doch erstmal deinen Techniker nebenbei fertig und dann schau weiter“ „In der Rhön gibt es nur Schafe, Kühe oder Ziegen. Was wollt ihr denn mit solchen Kamelen - Außerdem kenn ich mich garnicht mit den Tieren aus. Und wie wollt ihr davon Leben?
Irgendwie war nach diesem Gespräch unsere Stimmung erstmal im Keller... Doch trotzdem stellten wir uns folgende Fragen: Was wenn wir unsere Schnapsidee einfach ausprobieren? Was wäre wenn die Idee funktioniert und wir jedes Wochenende Wanderungen oder ähnliches mit den Tieren anbieten könnten?
Es ratterte nur noch in unserem Kopf. Wir kauften uns ein Whiteboard und brainstormten jeden Abend bis spät in die Nacht. Wochenlang waren wir hin und her gerissen. Wir waren wie im Tunnel. Und dann plötzlich hatten wir eine großartige Idee mit einem unserer Meinung nach perfekten Namen!
Rhönmomente - die dir keiner nehmen kann...!
Das war es! Wir spielten unsere Schnapsidee weiter und entschlossen uns durchzuziehen "Wenn wir was machen - dann aber richtig" - Und wenn es schief geht, dann wissen wir im nachhinein dass es nicht geklappt hat!
Die Idee war es geführte Wanderungen in der Rhön anzubieten. Zunächst erstmal mit Alpakas, und dann gegebenenfalls weitere Themenwanderungen.
Von jetzt an sollte sich unser Leben ändern! Wir nahmen das ganze ersparte Geld unserer Ausbildung, für den Startschuss von Rhönmomente! Im April 2018 zogen 7 Alpakas bei uns ein. Noch 6 Monate bis zum 1. Oktober. "Da veröffentlichen wir Rhönmomente!"
Doch dann geschah etwas mit dem keiner rechnete...
Fortsetzung folgt ...🙂 

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